Contenterstellung

„Engaging Content“ produzieren

Die Erstellung von „Engaging Content“ – ansprechenden, zur Interaktion anregenden Inhalten – ist eine der größten Herausforderungen im Social-Media-Marketing. Dieser Leitfaden gibt einen Überblick über die wesentlichen Elemente von Engaging Content sowie Tipps und Tricks zur Erstellung fesselnder Inhalte.

„Engaging Content“ produzieren
  • Grundlagen
  • Was ist Engaging Content?
  • Tipps und Tricks
  • Zusammenarbeit mit Influencern
  • Support anfordern

Grundlagen

Eine Social-Media-Präsenz und das regelmäßige Posten von Inhalten alleine reichen nicht aus. Inhalte entfalten nur dann eine echte Wirkung, wenn sich die Nutzer aktiv mit ihnen auseinandersetzen. Likes, Shares, Kommentare und Klicks zeigen uns, dass unsere Inhalte Beachtung finden. Und je engagierter die Nutzer sind, desto mehr werden unsere Inhalte auch andere Menschen erreichen. Durch die Interaktion mit unseren Zielgruppen können wir aus potenziellen Kunden Kunden machen und aus Kunden Fans – und Follower dazu bringen, zu Bewerbern und letztlich engagierten Kollegen zu werden.

Wenn du dich schwer damit tust, Engaging Content zu produzieren, bist du nicht alleine. Die meisten Content- und Social-Media-Vermarkter bezeichnen dies als eine ihrer größten Herausforderungen. Wir hoffen, dass dir dieser Leitfaden hilft, diese zu meistern.

WICHTIG: Inhalte zu produzieren, ohne dein Zielpublikum zu kennen, ist ein grundlegender Fehler, den du vermeiden kannst. Stelle sicher, dass du dein Zielpublikum definiert und verstanden hast, bevor du mit der Erstellung von Inhalten beginnst – durch Social Listening erfährst du, was dein Zielpublikum auf sozialen Medien sagt. Hilfe findest du in den Erste-Schritte-Leitfäden hier im Brand Hub.

Was ist Engaging Content?

Wenn du diese Frage googelst, erhältst du ganz unterschiedliche Antworten. Jeder definiert Engagement ein bisschen anders. Wir glauben, dass die einfachste Lösung die beste ist: Deine Inhalte sind „engaging“, wenn sie eine messbare Reaktion auslösen. Engaging Content zieht nicht nur Aufmerksamkeit auf sich und findet Anklang, sondern regt Nutzer auch dazu an, selbst aktiv zu werden – zum Beispiel durch Liken, Kommentieren, Teilen oder Klicken.

Wesentliche Elemente von Engaging Content

  • Auf dein Zielpublikum zugeschnitten
  • Gut lesbar und leicht verständlich
  • Erzählt eine Geschichte
  • Visuell
  • Authentisch
  • Emotional
  • Lehrreich
  • Prägnant

Best-Practice-Beispiel

Hier ist ein Beispiel für Engaging Content. Weitere Beispiele findest du in den Leitfäden zu den einzelnen Kanälen (siehe Links unten).

Tipps und Tricks

Im Folgenden findest du einige praktische Tipps und Tricks für die Erstellung ansprechender, zur Interaktion anregender Inhalte.

Kenne deine Ziele

Achte bei der Entwicklung deines Content-Kalenders darauf, dass jeder Inhalt einen bestimmten Zweck erfüllt. Auf sozialen Medien können unsere Inhalte das Zielpublikum informieren, weiterbilden, inspirieren und unterhalten. Möglicherweise erfüllt dein Content alle vier Zwecke – stelle aber in jedem Fall sicher, dass er zumindest einen erfüllt.

  • Informieren: Teile Nachrichten und Informationen; halte dein Zielpublikum auf dem Laufenden
  • Neue Kenntnisse vermitteln: Vermittle deinem Zielpublikum neues Wissen / neue Kompetenzen und Lernmöglichkeiten
  • Inspirieren: Begeistere deine Fans und lade sie dazu ein zu träumen, neue Ideen zu entwickeln und Teil einer Gemeinschaft zu sein
  • Unterhalten: Unterhalte und fessele dein Zielpublikum
  • Teile unsere Story: Zeige anderen anhand konsistenter Botschaften und visueller Storys, wie es ist, in unserem Unternehmen zu arbeiten

 

WICHTIG: Verwechsele nicht den Zweck von Inhalten mit deinem Social-Media-Ziel. Beispielsweise kann der Zweck eines Inhalts darin bestehen, deine Zielgruppe über einen bestimmten Logistiktrend zu informieren. Dein Ziel könnte jedoch sein, die Expertise von DHL in diesem Bereich bekannter zu machen und Traffic auf eine bestimmte Website zu lenken (Conversions).

Zuschneiden von Inhalten auf dein Zielpublikum

Damit deine Inhalte bei deinem Zielpublikum ankommen, musst die Bedürfnisse und Wünsche dieser Nutzer kennen und verstehen – dann nehmen sie deine Beiträge nicht nur wahr, sondern beschäftigen sich auch aktiv mit ihnen. 

Stelle dir folgende Fragen:

  • Wie denken sie über ein bestimmtes Thema? Wie sollten sie aus unserer Sicht über ein bestimmtes Thema denken? Können sie noch beeinflusst werden?
  • Auf welchem Abschnitt ihrer Reise befinden sie sich? Müssen sie noch auf dein Thema aufmerksam gemacht werden oder können wir sie schon zum Handeln auffordern?
  • Wie sind sie persönlich betroffen? Wie profitieren sie? Wird dein Content ihnen zum Beispiel helfen, ihre geschäftlichen Kosten zu reduzieren?

 

WICHTIG: Bevor du deine Inhalte auf ein Zielpublikum zuschneiden kannst, musst du diese Gruppe definieren und kennenlernen. Wirklich wirkungsvoll kann deine Kommunikation nur sein, wenn du dein Zielpublikum identifizierst und verstehst. Außerdem musst du wissen, welche Inhalte auf welchem Kanal am besten funktionieren. Weitere Informationen findest du in den entsprechenden Leitfäden.

Optimiere die Textlänge

Alle sozialen Netzwerke haben Zeichenbeschränkungen, aber was ist die beste Zeichenanzahl? Wie lang sollten deine Beiträge sein? Wie immer hängt es vom Kanal ab. Außerdem ist die Textlänge nicht in Stein gemeißelt. Eins aber ist sicher: Wenn du die Länge deiner Beiträge optimierst, wird das vermutlich zu einem größeren Engagement und höheren Conversion Rates führen.

Einen Leitfaden zur optimalen Länge von Posts in den wichtigsten sozialen Netzwerken findest du hier

Kenne die Bild- und Videoanforderungen des Netzwerks

Das größte Engagement generieren deine Inhalte, wenn sie für den jeweiligen Kanal formatiert sind. Vergewissere dich, dass du die Empfehlungen für Bild- und Videobeiträge für die einzelnen Netzwerke kennst, und passe deine Medien entsprechend an. Viele der verfügbaren Tools für das Social-Media-Management und die Social-Media-Planung bieten Funktionen, die dir bei der richtigen Formatierung von Bildern und Videos helfen.

Einen aktualisierten Leitfaden zur Größe von Bild- und Videodateien in sozialen Medien findest du hier

WICHTIG: Jeder Kanal hat andere Anforderungen an die Größe und Qualität von Bild- und Videodateien. Am besten informierst du dich regelmäßig über die Empfehlungen des Netzwerks.

Links kürzen

Deine Beiträge mit Links zu versehen ist ein sehr guter Ansatz, um das Engagement zu fördern. Aber Links – vor allem Tracking-Links – können sehr lang sein und einen Social-Media-Beitrag dadurch alles andere als ansprechend aussehen lassen. Deshalb ist es so wichtig, URL-Shortener (Link-Verkürzer) zu verwenden. Diese unterbewerteten Tools generieren Links, die viel eher angeklickt werden, das Tracking ermöglichen und Posts besser und professioneller aussehen lassen.

Heutzutage ist das Kürzen von Links ein Kinderspiel: Die meisten Tools für das Social-Media-Management und die Social-Media-Planung haben inzwischen eingebaute URL Shortener und Link-Tracking-Funktionen.

Hashtags

Mit Hashtags kannst du deine Reichweite in sozialen Medien steigern und das User Engagement stärken – wenn du damit umzugehen weißt. Zunächst musst du dir jedoch darüber im Klaren sein, warum du sie verwenden solltest und wie du sie wirkungsvoll nutzt.

Ein Hashtag ist ein Wort oder Begriff, dem das Raute-Symbol vorangestellt wird (z. B. #DHL oder #LogisticsOfThings) und das bzw. der einen Bezug zu einem Thema oder einer Kategorie herstellt. In sozialen Netzwerken werden Hashtags verwendet, um nach verwandten Inhalten zu suchen. Dadurch erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit, dass deine Inhalte ein größeres Publikum erreichen.

Tipps für die Nutzung von Hashtags

  • Verzichte auf Leerzeichen, Satzzeichen oder Symbole. Ansonsten funktionieren sie nicht.
  • Für eine bessere Lesbarkeit schreibe den ersten Buchstaben jedes neuen Worts groß (z. B. #ExcellenceSimplyDelivered).
  • Vermeide eine Aneinanderreihung zu vieler Wörter – die besten Hashtags sind kurz und einprägsam.
  • Verwende nicht zu viele Hashtags in einem Beitrag – das kann von deiner Botschaft ablenken und deinen Beitrag wie Spam aussehen lassen.
  • Verwende keine obskuren Hashtags. Hashtags sollten relevant und spezifisch sein. Ansonsten prägen sie sich nicht ein und werden auch nicht genutzt.
  • Kein Social-Media-Kanal ist wie der andere. Vergewissere dich, dass deine Hashtags und deine Hashtag-Strategie zu dem Kanal passen.

Social Tagging

Viele soziale Netzwerke erlauben es dir, in deinen Beiträgen andere Accounts zu taggen. Das bedeutet, dass du einen anderen Account unter Verwendung seines Benutzer- oder Profilnamens erwähnst (z. B. @DHL). Durch das Taggen wird ein direkter Link von deinem Beitrag zum anderen Account hergestellt und das getaggte Profil erhält eine Benachrichtigung, dass du es getaggt hast. Eine derartige Erwähnung anderer Personen oder Marken kann für unsere Marke vorteilhaft sein, weil sie eine Verbindung beispielsweise zu Partnern, Kunden und Influencern herstellt. Außerdem ist es eine geläufige Art des Verweises auf die Quelle des Inhalts. Social Tagging steigert das Engagement, da es in der Regel dazu führt, dass mehr Menschen deinen Content sehen und teilen.

Tipps für das Social Tagging

  • Stelle sicher, dass der Tag für den Beitrag und dein Zielpublikum relevant ist.
  • Tagge nicht wahllos Accounts in der Hoffnung auf eine größere Reichweite.
  • Verzichte auf das Tagging vieler Accounts in einem Beitrag, da das deinen Beitrag wie Spam aussehen lässt.
  • Achte darauf, Partner und Kunden zu taggen, wenn du über gemeinsame Projekte oder Lösungen berichtest.
  • Ermutige Mitarbeiter, Kunden und Partner dazu, deinen Account zu erwähnen oder zu taggen – so entstehen nutzergenerierte Inhalte, die du teilen kannst.

 

Zusammenarbeit mit Influencern

Die Zusammenarbeit mit Influencern ist eine sehr gute Möglichkeit, um das Community-Engagement zu verbessern. Wenn du Interesse daran hast, mit Influencern zusammenzuarbeiten, wende dich bitte an das globale Marketingteam deiner BU oder schreibe eine E-Mail an das Digital Communications Team im Bereich Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke.

Support anfordern

Falls du Hilfe bei der Content-Produktion benötigst, wende dich bitte an das globale Marketingteam deiner BU oder schreibe eine E-Mail an das Digital Communications Team im Bereich Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke.