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Erste Schritte

Egal, ob du erstmals in den sozialen Medien aktiv wirst oder deine Strategie verfeinern möchtest – dieser Leitfaden beschreibt die grundlegenden Schritte für die Entwicklung einer Social-Media-Strategie und enthält Links zu weiteren relevanten Leitfäden.

Erste Schritte
  • Grundlagen
  • In 8 Schritten zum Social-Media-Erfolg
  • Support anfordern

Grundlagen

Soziale Medien sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder Marketingstrategie geworden. Viele fühlen sich mit der Entwicklung einer Social-Media-Strategie jedoch überfordert. Umso wichtiger ist eine gute Planung. Wir empfehlen, klein anzufangen und die Social-Media-Aktivitäten sukzessive auszubauen. Halte dich an die folgenden vier Grundsätze und mache dich mit unseren Social-Media-Leitfäden vertraut. Und denk daran: Wenn du Hilfe benötigst, kannst du jederzeit auf unser weltweites Netzwerk erfahrener Teams zurückgreifen. Deine erste Anlaufstelle ist das Marketingteam deines Landes oder deiner BU. Falls du weitere Unterstützung benötigst, kannst du dich auch gerne an das Digital Communications Team im Bereich Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke wenden.

Grundprinzipien einer soliden Social-Media-Strategie 

  • Kenne deine Ziele

  • Kenne deine Zielgruppe

  • Kenne deine Kanäle

  • Kenne deine Stimme

 

In 8 Schritten zum Social-Media-Erfolg

Die folgenden acht Schritte sind als Orientierungshilfe für deine Social-Media-Marketingaktivitäten gedacht und können an deine individuellen Anforderungen angepasst werden. Folge den Links zu den relevanten Leitfäden, um nähere Informationen zu den einzelnen Schritten zu erhalten.

1. Lege deine Ziele fest

Der erste Schritt zum Erfolg in den sozialen Medien ist die Festlegung von Zielen, die mit deinen geschäftlichen Zielen übereinstimmen. Wofür zum Beispiel möchtest du soziale Netzwerke wie Twitter, Instagram oder TikTok nutzen? Willst du die Markenbekanntheit erhöhen, die Kundenbindung stärken, Beziehungen zu deinen Kunden aufbauen, deinen Kundenservice verbessern oder etwas anderes? Was auch immer du erreichen willst – ohne Ziele kannst du den Erfolg nicht messen. 

Wir empfehlen SMART-Ziele:

  • Specific (spezifisch)

  • Measurable (messbar)

  • Achievable (erreichbar)

  • Relevant (realistisch)

  • Time-bound (zeitgebunden)

Ein häufiger Fehler bei der Festlegung von Zielen ist eine fehlende Konkretisierung. Vermeide zum Beispiel Ziele wie diese: „Wir werden TikTok nutzen, um die Markenbekanntheit zu stärken.“

Ein SMART-Ziel könnte dagegen so lauten:

„Wir wollen mehr junge Erwachsene auf unsere Website locken und unseren Umsatz mit dieser Altersgruppe in den nächsten sechs Monaten um 5 Prozent steigern. Dazu werden wir über TikTok unterhaltsame Inhalte teilen, die Interesse an unserem Unternehmen wecken und unsere Markenbekanntheit steigern. Über TikTok-Werbung holen wir die Nutzer dann auf unsere Website.“

2. Kenne deine Zielgruppe

Soziale Medien liefern die Inhalte, die Nutzer interessieren. Daher ist es so wichtig, dass wir unser Zielpublikum identifizieren und wirklich verstehen. Als erstes musst du deine Zielgruppen bestimmen. Dann musst du dich mit ihrem sozialen Verhalten vertraut machen und herausfinden, was sie motiviert. Wenn du deine Zielgruppe wirklich kennst, wirst du auch wissen, wie du sie erreichst (Netzwerk), wie du mit ihr sprechen solltest (Wortwahl, Ton) und worüber du sprechen solltest (relevantes, fesselndes und wirkungsvolles Storytelling). 

Wir haben vier breit gefasste Zielgruppen für unsere globale Social-Media-Kommunikation definiert:

  • Medien und Meinungsführer

  • B2B-Kunden

  • B2C-Kunden

  • Mitarbeiter und potenzielle Bewerber

Jede Gruppe hat individuelle Bedürfnisse und muss mit einer maßgeschneiderten Kommunikation über die richtigen Kanäle angesprochen werden. In Bezug auf das Sozialverhalten der einzelnen Gruppen gibt es jedoch Überschneidungen. Beispielsweise gibt es in jedem Unternehmen, mit dem wir Geschäfte machen, Personen, die unsere Dienstleistungen nutzen oder vielleicht sogar daran interessiert sind, für uns zu arbeiten.

Das Sozialverhalten und die Motivationen unterscheiden sich von Land zu Land und von Region zu Region. Orientiere dich an diesen vier Gruppen, wenn du deine spezifischen Zielgruppen definierst.

3. Auswahl deiner Kanäle

Es mag offensichtlich klingen, aber um eine bestimmte Zielgruppe über die sozialen Medien zu erreichen, musst du ihre Aufmerksamkeit auf den von ihr genutzten Kanälen gewinnen. Viele Menschen sind in vielen verschiedenen sozialen Netzwerken unterwegs. Trotzdem musst du genau wissen, wie geeignet die einzelnen Kanäle für deine Zwecke sind. Es gibt Hunderte von sozialen Netzwerken auf der Welt.  Untersuche die Social-Media-Landschaft in deinem Land oder deiner Region, um herauszufinden, welche lokalen Kanäle du nutzen kannst, um deine Social-Media-Kommunikation und dein Social-Media-Marketing zu verbessern. Im Leitfaden „Auswahl deiner Kanäle“ erhältst du Tipps zur Auswahl der richtigen Kanäle, einen Überblick über die wichtigsten sozialen Netzwerke und Unterstützung bei der Planung deiner Aktivitäten und der Einrichtung eines offiziellen DHL-Accounts. Und falls du dich fragen solltest, was du mit einem inaktiven Kanal machst, wirf einen Blick in unseren Leitfaden „Organisatorisches“.

WICHTIG: Bitte beachte, dass du eine Genehmigung von deiner BU benötigst, bevor du einen neuen DHL-Account einrichten kannst. Bei Support-Anfragen kontaktiere das globale Marketingteam deiner BU oder das Digital Communications Team im Bereich Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke.

4. Planung und Vorbereitung

Die Ressourcen, die du benötigst, um deine Social-Media-Ziele zu erreichen, solltest du nicht unterschätzen. Social-Media-Marketing erfordert einen zielgerichteten Einsatz von Ressourcen, eine laufende Content-Planung und ein kontinuierliches Community-Management und -Monitoring. Die Einrichtung eines Twitter-Accounts oder einer Facebook-Seite zum Beispiel erfordert ein langfristiges Engagement. Inaktive oder gelöschte Accounts können dem Image unseres Unternehmens schaden. Du hast jetzt vielleicht deine Ziele festgelegt, deine Zielgruppe definiert und die passenden Kanäle ausgewählt. Nun musst du sicherstellen, dass du deine Aktivitäten gut planst, weißt, wie du den Erfolg deiner Aktivitäten misst, und die richtigen Tools auswählst, um deine Social-Media-Kanäle zu managen. Dies ist auch ein sehr guter Zeitpunkt, um mit der Vorbereitung auf potenzielle Krisen zu beginnen.

5. Produziere „Engaging Content“ – ansprechende, zur Interaktion anregende Inhalte

Eine Social-Media-Präsenz und das Posten von Inhalten alleine reichen nicht aus. Inhalte entfalten nur dann eine echte Wirkung, wenn sich die Nutzer aktiv mit ihnen auseinandersetzen. Likes, Shares, Kommentare und Klicks zeigen uns, dass unsere Inhalte Beachtung finden. Und je mehr Menschen auf unsere Inhalte aufmerksam werden und diese teilen, desto mehr werden unsere Inhalte auch andere Menschen erreichen. Durch die Interaktion mit unseren Zielgruppen können wir aus Verbrauchern Kunden machen und aus Kunden Fans.

Wenn du dich schwer damit tust, Engaging Content zu produzieren, bist du nicht alleine. Die meisten Content- und Social-Media-Vermarkter bezeichnen dies als eine ihrer größten Herausforderungen. Wir hoffen, dass dir unsere Leitfäden zur Content-Erstellung das Leben etwas leichter machen.

6. Manage deine Communities

Für die erfolgreiche Betreuung eines Social-Media-Kanals reicht es nicht aus, ansprechende, zur Interaktion anregende Inhalte (Engaging Content) zu produzieren. Genauso wichtig ist ein aktives Engagement mit Fans und Followern. Als Community Manager musst du die Beziehungen zu deinen Nutzern pflegen, dich mit ihnen austauschen, auf ihre Kommentare reagieren oder ihre Posts liken. Wie gut deine Beziehung zu deiner Community ist, hängt davon ab, wie gut du sie verstehst. Mache dich zunächst mit den Kommunikationsleitlinien im Leitfaden „Erfolgreiches Community-Management“ vertraut.

Als Manager einer Social-Media-Community musst du dich auch auf mögliche Krisen vorbereiten und in der Lage sein, Krisen erfolgreich zu bewältigen. Nutze unsere Leitfäden für die Ausarbeitung und Optimierung deines Krisenmanagements.

7. Datenschutzbestimmungen und gesetzliche Vorgaben verstehen

In den meisten Fällen geht die Nutzung sozialer Medien mit der – mitunter umfangreichen – Verarbeitung personenbezogener Daten einher. Auch wenn die Nutzer die Datenverarbeitungsbedingungen des sozialen Netzwerks bei der Einrichtung eines Kontos akzeptieren, haben sie bestimmte grundlegende Rechte und Freiheiten – insbesondere das Recht auf den Schutz ihrer personenbezogenen Daten.

Bitte informiere dich über die Urheberrechts- und Datenschutzgesetze und -bestimmungen in deinem Land, bevor du einen DHL-Social-Media-Account einrichtest. Mache dich zudem mit den jeweiligen Regeln der von dir genutzten sozialen Netzwerke vertraut.

8. Messen und verbessern

Du kannst deinen Erfolg nicht bewerten und dich nicht verbessern, wenn du deine Leistung nicht misst. Leistungsindikatoren (KPIs) sagen dir, ob du deine Ziele erreichst – und sie verdeutlichen den Wert und die Wirkung deiner Marketingaktivitäten. Vergewissere dich, dass du weißt, wie du Social-Media-Kennzahlen kontinuierlich erfassen und nutzen kannst, um die Wirkung deiner Aktivitäten in den sozialen Medien zu messen und zu verbessern.

Einen oder mehrere Social-Media-Kanäle zu betreuen und ihre Investitionsrendite (ROI) zu messen ist keine leichte Aufgabe. Deshalb gibt es viele Tools, die dir beim Monitoring und der Analyse deiner Kanäle und Aktivitäten helfen. Diese Tools können zur Organisation und Planung von Inhalten, für das Performance-Monitoring und für Datenanalysen verwendet werden. Für eine effiziente Umsetzung deiner Social-Media-Strategie und den Nachweis deines Social-Media-ROI musst du wissen, welche Tools es gibt, und die passenden auswählen.

Support anfordern

Falls du Fragen hast oder Hilfe bei deinen ersten Schritten benötigst, wende dich bitte an das globale Marketingteam deiner BU oder schreibe eine E-Mail an das Digital Communications Team im Bereich Konzernkommunikation, Nachhaltigkeit & Marke.