User Interface

Barrierefreiheit

DPDHL Group möchte seine hochwertigen Produkte und Dienstleistungen jedem zugänglich machen. Unabhängig von ihren Fähigkeiten, möglichen Beeinträchtigungen und ihrer Umgebung sollen alle Nutzer durch das DPDHL Group Interface navigieren, es verstehen und es nutzen können.

Barrierefreiheit
  • Nutzerfreundlich für alle
  • Nutzung von Farbe und Kontrast
  • Tastatursteuerung
  • Assistierende Techniken

Nutzerfreundlich für alle

Behinderungen beeinflussen, wie Menschen sehen, hören, sich bewegen, kommunizieren, lernen, Informationen verstehen und diese verarbeiten. Laut dem WHO World Report on dsability leben 15 % der Weltbevölkerung (ungefähr 785 Millionen Menschen) mit einer Behinderung. Bei vielen von ihnen erschwert eine Beeinträchtigung den Umgang mit digitalen Medien. Barrierefreiheit im Internet ist jedoch nicht nur ein Thema für Nutzer mit dauerhaften Behinderungen. Jeder, der vorübergehende oder situationsbedingte Beeinträchtigungen erfährt, profitiert von einem barrierefreien Nutzererlebnis. Indem wir die Bedürfnisse von beeinträchtigten Nutzern berücksichtigen, verbessern wir das Nutzererlebnis für alle.

Die DPDHL Group Component Library befolgt die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1, Stufe AA. Die folgenden vier Aspekte stehen hierbei im Vordergrund: 1. Die bereitgestellten Informationen sollten wahrnehmbar sein. 2. Interfaces sollten bedienbar sein. 3. Inhalte sollten verständlich sein. 4. Die Bedeutung der Inhalte sollte robust gegenüber Änderungen in der Art des Zugriffs sein.

Nutzung von Farbe und Kontrast

Ein guter Kontrast kann die Lesbarkeit für viele Nutzer erheblich verbessern. In den WCAG wird hierfür ein Kontrastverhältnis ermittelt. Dieser Zahlenwert entspricht der Differenz der relativen Luminanz zwischen dem Vordergrund und dem Hintergrund. Das maximal mögliche Kontrastverhältnis beträgt 21:1 bei schwarzen Elementen auf weißem Hintergrund (und umgekehrt). Laut den WCAG 2.1 (Stufe AA) gelten die folgenden Kontrastverhältnisse als Mindestwerte: 

Standardtext

4.5:1

Fettgedruckter Text (>18.5px/14pt)

3:1

Großer Text (>24px/18pt)

3:1

Interface-Steuerung und Icons

3:1

Der Aktiv-Zustand eines interaktiven Elements sollte nicht allein durch Farben gekennzeichnet werden. Das Interface sollte ohne die Unterscheidung von Farben bedienenbar sein. Dies lässt sich durch zusätzliche Indikatoren oder Kontraste erreichen.

Tastatursteuerung

Viele Nutzer sind auf eine Tastatursteuerung angewiesen oder bevorzugen diese zur Navigation einer Seite. Deshalb sollten alle interaktiven Elemente über eine Tastatureingabe steuerbar sein. Zu den häufigsten Tastaturbefehlen gehören: die Tabulatortaste zum Springen von einem zum nächsten aktivierbaren Element, die Entertaste zum Aktivieren von Links und Buttons oder zum Absenden von Formularen, die Pfeiltasten zum Navigieren zwischen verbundenen Elementen wie Menüpunkten oder Radio Buttons, die Leertaste zum Aktivieren von Toggle Buttons, erweiterten Menüs und Absendebuttons sowie die ESC-Taste zum Schließen von Modals, Popovers und Menüs.

Um dem Nutzer seine aktuelle Position auf der Seite anzuzeigen, benötigt jedes interaktive Element einen gut erkennbaren Aktiv-Zustand. Bei DPDHL Group Komponenten wird dieser durch eine dicke Umrandung dargestellt. Die Reihenfolge, in der einzelne Elemente aktiviert werden, sollte logisch nachvollziehbar und vorhersehbar sein.

Assistierende Techniken

Viele Nutzer sind im Internet auf Screenreader oder andere assistierende Techniken angewiesen. Ein gut strukturierter Code mit klarer Hierarchie, Landmark Roles, ARIA-Rollen (Accessible Rich Internet Applications), aussagekräftigen Beschriftungen und Multimedia-Textalternativen können das Nutzererlebnis erheblich verbessern. Testen Sie jede digitale Anwendung unbedingt mit den gängigen Screenreadern und auf unterschiedlichen Plattformen und Geräten.